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Hardware-Anforderungen

Datenbank-Server: Windows Server 2008 R2 mit aktuellem Service-Pack bis Windows Server 2016.

MS SQL Server:

Microsoft SQL Server 2012 bis 2017 (ab Standard, kein Express) in einer eigenen Instanz.
Diese Datenbank können Sie als Runtime-Lizenz im Bundle mit ProCoS erwerben. Diese Runtime-Lizenz des SQL-Servers enthält den kompletten Leistungsumfang eines SQL-Servers, darf allerdings nur zusammen mit ProCoS genutzt werden.

Der SQL Server in der Express-Edition (kostenlos) ist bedingt für sehr kleine Einsatzszenarien geeignet. Dort ist keine Backupfunktionalität (SQL-Agent) vorhanden, die Datenbankgröße ist auf 10 GB begrenzt und es wird nur ein CPU-Kern und max. 1 GB Arbeitsspeicher verwendet.
Wir raten deshalb von der Verwendung einer Express-Edition auch bei kleineren Installationen ab.

Prozessor: Aktuelle Multicore-CPU (z.B. Intel Xeon E7)

Platten: Schnelle Festplatten mit kurzen Zugriffszeiten. Der Einsatz eines RAIDs (mit Hot-Swap) wird für Verfügbarkeit und Geschwindigkeit empfohlen.

Hauptspeicher: Arbeitsspeicher ab 8 GB. Der dediziert für den SQL Server zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher sollte mindestens der Größe der Datenbank entsprechen.

Software: Ab 10 gleichzeitige User ist ein dedizierter Rechner als Datenbankserver zu empfehlen

Datensicherung: Der SQL-Server kann im laufenden Betrieb Sicherungen erstellen, er sollte diese nach Möglichkeit direkt auf einen anderen (File-)Server oder ein NAS schreiben können.

Virtualisierung: ProCoS kann in einer virtuellen Umgebung betrieben werden. ProCoS benötigt für den Betrieb eine USB Schnittstelle, welche permanent zur Verfügung steht.
Alle aktuellen Virtualisierungslösungen unterstützen die transparante Weitergabe der USB-Ports.

Da unsere Dongles (Codemeter) jedoch ein eigenes Protokoll verwenden, könnte dies unter Umständen zu Problemen führen. In diesem Fall kann auf einen USB-Netzwerk-HUB zurückgegriffen werden (z. B. von Belkin).

Unsere Empfehlung ist VMware vSphere (ESXi) ab Version 4.1.
Falls Sie andere System-Konfigurationen einsetzen wollen oder Virtualisieren möchten, sprechen Sie zuvor mit uns.

Arbeitsplatz: Betriebssystem auf dem Arbeitsplatz: ProCoS läuft auf Windows, ab Windows 7, auch auf Server-Versionen (Terminalserver 2008 R2, 2012 R2). Windows NT, 95, 98, ME, 2000 und XP werden nicht mehr unterstützt.

Hardware: Für die Mitarbeiter, die intensiv mit dem System arbeiten (kalkulieren, bestellen etc.), sollten schnelle PCs mit schneller Netzwerkanbindung zur Verfügung stehen. Mindestens Pentium IV bzw. neuere Prozessoren.

Beispielkonfiguration „schneller Arbeitsplatz“ 64 Bit:
Eine aktuelle Multicore-CPU (z. B. Intel i5), 8 GB dediziert für ProCoS zur Verfügung stehender Arbeitsspeicher und Gbit-Netzwerkanbindung zum Datenbankserver wird empfohlen.

Wenn der Arbeitsplatz nur ‚zum Nachsehen‘ benutzt wird (Adresse suchen, Lagerbestand anzeigen, TimeCoS buchen) können auch einfachere zum Einsatz kommen.

Beispielkonfiguration „Rechner zum Nachsehen“ 32Bit:
Eine aktuelle Multicore-CPU (z. B. Intel i3), 2 GB dediziert für ProCoS zur Verfügung stehender Arbeitspeicher und 100-Mbit-Netzwerkanbindung zum Datenbankserver wird empfohlen.

Bildschirm: ab 24 Zoll empfohlen